• Ist unsere Gemeinde behindertengerecht ?

  • Phan
  • 2012-10-26 14:12:04

  • Ist unsere Gemeinde behindertengerecht? Was heißt das „behindertengerecht“? Sind die „Behinderten“ eine bestimmte Gruppe, die man eindeutig und klar bestimmen kann? Nein! Das Wort „behindertengerecht“ zeigt einen problematischen Ansatz in der Frage des Umgangs mit menschlichen Behinderungen an. Jeder Mensch hat seine Behinderungen: der eine sieht schlecht, der zweite hat ein schlechtes Gedächtnis, der dritte trägt eine Brille und der vierte traut sich nicht, anderen seine Meinung zu sagen. Was Behinderung ist, kann man kaum sagen. In den letzten Jahren spricht man eher über „Barrieren“: etwa die Barriere, nicht hören zu können, die Barriere, sich nicht ohne Rollstuhl fortbewegen zu können, die Barriere, nicht schreiben und lesen zu können. Barrieren kann man als Schicksal ansehen (und in Mitleid verfallen), man kann sie aber auch als Herausforderung sehen, sie zu überwinden. Und genau da wird es für uns als Gemeinde interessant: wo bestehen bei uns Barrieren, die Menschen daran hindern, ihr Leben und ihren Glauben frei und menschenwürdig zu gestalten? Ziel unserer Gemeinden ist es darum, nicht „behindertengerecht“, sondern möglichst „barrierefrei“ zu sein. Das heißt zum Beispiel, dass alle unsere Kirchen „barrierefreie“ Zugänge haben. Oder das es in St. Johann Baptist eine Schwerhörigenanlage gibt. Oder das bei Renovierungen an die notwendige sanitäre Ausstattung gedacht wird. Oder Elternabende so zu planen, dass auch alleinerziehende Menschen eine Chance zur Teilnahme haben. In unserer Gemeinde gibt es – wie auch im gesamten Umfeld – noch sehr viele Barrieren. Oft werden sie gar nicht als solche wahrgenommen. „Barrierefreiheit“ beginnt damit, dass ich genau hinsehe und hinhöre, mich in andere Menschen hineinversetze (besonders in ihre Grenzen und Unmöglichkeiten) und dann kreative Wege _ nde, Barrieren zu überwinden. Und das kann man sicher sagen: alles, was Menschen mit besonderen Barrieren hilft (also z.B. der angenehme Weg ohne Stufen zum Pfarrsaal), ist auch für Menschen ohne diese Barrieren angenehmer. Darum ist das Streben nach „Barrierefreiheit“ kein Opfer, das man für die Behinderten bringt, sondern ein Gewinn für alle in der Gemeinde. Werner Hodick, Pfarrer & Behindertenseelsorger (http://djup.de/barmen-nordost/attachments/article/266/Pfarrbrief%202011%203.pdf)
  • Angebote für Menschen mit einer Behinderung

  • Phan
  • 2012-10-26 14:09:12

  • Angebote für Menschen mit einer Behinderung in unseren Gemeinden 1. Grundsätzlich sollen alle Angebote offen sein für Menschen mit und ohne eine Behinderung. Dabei gibt es natürlich Grenzen, oder besser „Barrieren“, die zu überwinden sind. 2. Besondere Angebote gibt es bei uns zurzeit a) sonntags um 11.30 h Gottesdienste für Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen; b) ein Besinnungswochenende im Advent für diese Gruppe c) eine Gruppe der DPSG (Deutsche Pfad_ nderschaft St. Georg), in der behinderte und nichtbehinderte junge Erwachsene zusammen kommen; d) Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung für diejenigen behinderten Kinder und Jugendlichen, die nicht in der gemeindlichen Vorbereitung mitmachen können (weil z.B. starke autistische Züge ein Arbeiten in der Gruppe unmöglich machen); e) eine Demenzgruppe, die Diakon Engelbert zusammen mit der Gemeindecaritas durchführt; f) Schulgottesdienste in den beiden großen Förderschulen in der Melanchthonstraße und der Lentzestraße und der Johannes-Rau- Schule g) Kontakte zu Behindertenwohngruppen und Werkstätten durch die Projektgruppe „un/behindert leben“ h) Ein Büro des Seelsorgers für Menschen mit Behinderungen in St. Konrad i) Alle Kirchen des Seelsorgebereiches sind barrierefrei! j) Die Gemeindezentren von St. Mariä Himmelfahrt, St. Konrad und St. Marien sind barrierefrei zu erreichen. Wahrscheinlich fehlt bei dieser Aufzählung das eine oder andere. Ziel ist es jedenfalls, Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich gemeinsam Gemeinde sein zu lassen. Jeder hat seine Einmaligkeit. Jeder soll am Ganzen teilhaben und etwas dazu beitragen können (das nennt man neuerdings nicht mehr Integration, sondern „Inklusion“). Werner Hodick, Pfarrer & Behindertenseelsorger (http://djup.de/barmen-nordost/attachments/article/266/Pfarrbrief%202011%203.pdf)
  • Förderschulen in unserem Gebiet

  • Phan
  • 2012-10-26 14:05:41

  • Ist unsere Gemeinde behindertengerecht? Was heißt das „behindertengerecht“? Sind die „Behinderten“ eine bestimmte Gruppe, die man eindeutig und klar bestimmen kann? Nein! Das Wort „behindertengerecht“ zeigt einen problematischen Ansatz in der Frage des Umgangs mit menschlichen Behinderungen an. Jeder Mensch hat seine Behinderungen: der eine sieht schlecht, der zweite hat ein schlechtes Gedächtnis, der dritte trägt eine Brille und der vierte traut sich nicht, anderen seine Meinung zu sagen. Was Behinderung ist, kann man kaum sagen. In den letzten Jahren spricht man eher über „Barrieren“: etwa die Barriere, nicht hören zu können, die Barriere, sich nicht ohne Rollstuhl fortbewegen zu können, die Barriere, nicht schreiben und lesen zu können. Barrieren kann man als Schicksal ansehen (und in Mitleid verfallen), man kann sie aber auch als Herausforderung sehen, sie zu überwinden. Und genau da wird es für uns als Gemeinde interessant: wo bestehen bei uns Barrieren, die Menschen daran hindern, ihr Leben und ihren Glauben frei und menschenwürdig zu gestalten? Ziel unserer Gemeinden ist es darum, nicht „behindertengerecht“, sondern möglichst „barrierefrei“ zu sein. Das heißt zum Beispiel, dass alle unsere Kirchen „barrierefreie“ Zugänge haben. Oder das es in St. Johann Baptist eine Schwerhörigenanlage gibt. Oder das bei Renovierungen an die notwendige sanitäre Ausstattung gedacht wird. Oder Elternabende so zu planen, dass auch alleinerziehende Menschen eine Chance zur Teilnahme haben. In unserer Gemeinde gibt es – wie auch im gesamten Umfeld – noch sehr viele Barrieren. Oft werden sie gar nicht als solche wahrgenommen. „Barrierefreiheit“ beginnt damit, dass ich genau hinsehe und hinhöre, mich in andere Menschen hineinversetze (besonders in ihre Grenzen und Unmöglichkeiten) und dann kreative Wege _ nde, Barrieren zu überwinden. Und das kann man sicher sagen: alles, was Menschen mit besonderen Barrieren hilft (also z.B. der angenehme Weg ohne Stufen zum Pfarrsaal), ist auch für Menschen ohne diese Barrieren angenehmer. Darum ist das Streben nach „Barrierefreiheit“ kein Opfer, das man für die Behinderten bringt, sondern ein Gewinn für alle in der Gemeinde. Werner Hodick, Pfarrer & Behindertenseelsorger 1 (http://djup.de/barmen-nordost/attachments/article/266/Pfarrbrief%202011%203.pdf)
  • Ein schönes altes Bild

  • Thao
  • 2012-07-15 00:33:54

  • Die Verkündigung, von: http://www.katholische-citykirche-wuppertal.de/Aktuell/die-verkuendigung.jpg
  • Der Schatz der Kirchenmusik

  • Marcel
  • 2012-07-15 00:24:36

  • Der Schatz der Kirchenmusik möge mit größter Sorge bewahrt und gepflegt werden Konstitution über die heilige Liturgie, Sacrosanctum Concilium, Kap. 6 Art. 114